Unsere Tiere
Mitbewohner. Landschaftspfleger. Lehrmeister.
Auf unserem Hof leben Ziegen, Schafe, Geflügel, Katzen und ein Hund. Sie sind nicht nur Teil unseres Alltags – sie sind Teil eines lebendigen Kreislaufs.
Jedes Tier hat seine Aufgabe, seinen eigenen Charakter und seinen Platz im Gefüge unseres Hofes. Sie schenken uns Fleisch, Eier, Wolle, Dünger und wertvolle Erfahrungen. Gleichzeitig erinnern sie uns täglich daran, wie wichtig Geduld, Achtsamkeit und Respekt im Umgang mit der Natur sind.
Wir sehen unsere Tiere nicht als Attraktion, sondern als Mitgeschöpfe. Wer unseren Hof besucht, darf ihnen begegnen – ruhig, achtsam und mit Zeit.

Unsere Ziegen
Bei uns geben die Ziegen den Ton an – wortwörtlich. Neugierig, stur und überzeugt, dass fast alles essbar ist, sorgen sie für Chaos und Freude. 🐐
Bernd – der Bock. Selbsternannter Beschützer der Herde, auch wenn ihn außer sich selbst niemand darum gebeten hat.
Flocki – die Chefin. Bestimmt, wer zuerst ans Futter darf, wer wo steht und wie der Tag zu laufen hat. Widerspruch zwecklos.
Suri – unser Liebling. Von Hand aufgezogen und seitdem der festen Überzeugung, ein Mensch zu sein – zumindest was Kuscheln und Aufmerksamkeit angeht.
Kommt vorbei und lernt die drei kennen – Popcorn für die Show gibt's leider keines, aber gute Unterhaltung garantiert.

Unsere Schafe
Bei den Schafen ist für jeden Charakter etwas dabei. Fast alle sind Kamerunschafe – kompakt, unkompliziert und mit einem ausgeprägten Sinn für verbotene Genüsse.
Ricki – die Älteste der Truppe, mit fast 12 Jahren eine echte Hof-Institution. Nebenbei amtierende Einbrecherkönigin: Ihre Paradedisziplin ist der Salat-Diebstahl auf höchstem Niveau, und im Gemüsegarten hat sie längst Hausrecht – auch wenn das offiziell niemand so vorgesehen hat. Kein Zaun ist ihr hoch genug, keine Lücke zu klein: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg zu den Karotten.
Moritz – unser liebenswerter Schafbock. Trotz seines Standes als einziger Bock in der Herde bleibt er erstaunlich umgänglich.
Mädi und Sissi – die beiden Damen, die für Ricki und Moritz die perfekte Ergänzung sind.
Und dann gibt's noch Elli – die Ausnahme von der Regel. Als Juraschaf überragt sie ihre Kamerunschaf-Kolleginnen deutlich und sorgt bei Besuchern gerne für ein überraschtes "Oh, ist die aber groß!"

Das Geflügel
Auf unserem Hof kräht, schnattert und watschelt es an allen Ecken – hier die wichtigsten Persönlichkeiten des Federviehs.
Alaba – unser Hahn und zweifellos die charismatischste Erscheinung im Hühnerstall. Benannt nach einem Fußballprofi, spielt er bei uns allerdings nicht in der Abwehr, sondern ganz vorne im Sturm der Lautstärke. Die Lage hat er fest im Griff, und das lässt er jeden wissen – am liebsten frühmorgens, wenn eigentlich noch niemand wach sein möchte.
Messi – ebenfalls ein Fußballer unter den Federn, allerdings weniger Ballkünstler als Körner-Sammler. Sein Spielfeld ist der Hühnerhof, seine Tore sind Maiskörner. Die restlichen Hühner bleiben namenlos, das drückt aber nicht auf ihre Eierlaune.
Fred – unser einziges Perlhuhn und damit der Exot der Truppe. Klein an Zahl, aber groß im Geschrei: Was ihm an Herdengröße fehlt, macht er stimmlich locker wett.
Bei den Wasservögeln gibt der Senior den Ton an:
Martin, unsere älteste Gans mit stolzen 10 Jahren, ist so etwas wie der Hof-Opa mit Flügeln und genießt entsprechend Welpenschutz auf Lebenszeit.
Carlos, der Stummentenerpel, macht seinem Namen alle Ehre – Stummenten sind fürs Schweigen bekannt, nicht fürs Schnattern. Wer Ruhe sucht, hält sich am besten an ihn.
Und bei den Laufenten läuft (im wahrsten Sinne des Wortes) alles auf Bianca hinaus, die als einzige Namensträgerin aus der anonymen Entenmasse heraussticht.

Die Katzen
Mäusejagd steht bei uns täglich auf dem Programm - nur Prinzessin MIra hat sich davon offiziell befreien lassen.. Die anderen erledigenden Job mit Fleiß und Ausdauer...
Mira
Unsere schwarz-weiße Prinzessin – mit mehr Eigensinn als alle anderen zusammen.
Lucy
Unsere Tigerin. Getigert,geschmeidig und eine hervorragende Jägerin.
Bella
Unsere Grlückskatze - dreifarbig und zurückhaltend. Sie beobachtet lieber aus sicherer Entfernung bevor sie sich entscheidet, wer ihr Vertrauen verdient.
Graumunkerl
Die Kämpferin und älteste unter unseren Katzen. Beim Kampf mit dem Marder hat sie ihren Schwanz gelassen – die Geschichte dazu erzählt sie (leider) nicht, aber stolz trägt sie die Narbe wie einen Orden.

Unser Hofhund
Tommy
Unser Hofhund, Dackelmischling, 11 Jahre alt.
Bei Menschen und Katzen kennt seine Zuneigung keine Grenzen, bei allen anderen Tieren wird erst gründlich geprüft, ob man sich sympathisch ist. Wühlmäuse und Frösche jagt er mit voller Hingabe – die Erfolgsquote nach elf Jahren: null.
Seinen Spitznamen Grinch trägt er zu Recht, denn griesgrämig kann er wie kein Zweiter sein.

